die Rasselbande vom Lönsweg

Frauchen: „Hey schau mal, unsere Pfotenchaoten graben sich da mal wieder zum Nachbarn durch!“

Herrchen: „So eine Rasselbande, die knöpf ich mir vor“.

Dieses oder ähnliches hört man oft in unserem Garten.

Pfotenchaoten – die Rasselbande vom Lönsweg

Wer die kleinen Strolche, Emil und die Detektive oder Pippi Langstrumpf kennt, dem ist der Begriff „Rasselbande“ geläufig. In meiner Fortsetzungsstory hier handelt es sich bei unserer Rasselbande um eine Gruppe frühreifer oder auch spätpubertierender Hunde, die durch ihr Verhalten ihren Herrschaften auf die Nerven gehen und diese gewaltig auf Trab halten. Darf ich zunächst vorstellen, unsere Pfotenchaoten-Rasselbande.

Da ist als Rudelchefin zunächst einmal Patty(14), offiziell Lady Patricia von den Falkenhusener Glückskindern, eine reinrassige edel-vornehme schwarz-weiße Harlekin-Kleinpudeldame, die souverän das Rudel regiert, allerdings ohne sich an den üblichen chaotischen Geplänkeln zu beteiligen, das ist unter ihrer Würde als Rudelälteste. Um die Bande im Zaum zu halten genügen ihr sogar die ihr noch verbliebenen zwei Zähne im Maul.

Dann ist da Maffja von der Hühnersteppe, genannt Matzi(5), eine schwarzbraun gestromte Zwergteckelhündin von edlem rot-russischem Geblüt. Im Gegensatz zu ihrer Chefin Patty ist sie allzeit zu allerlei Unfug bereit. Allerdings ist sie ein schrecklicher Angsthase, immer wieder wird sie vom eigenen Mut überrollt und rast dann schreiend mit aufgestellter Rückenbürste weg von der imaginären Gefahr ins sichere Haus, notfalls kilometerweit. Ansonsten ist Schnarchen im geheizten Wasserbett und Fressen ihr Hobby.

Etzel(9), der Mitläufer und Katzenhasser. Sein Steckbrief: Ich bin ein männlicher Rauhaardackel und natürlich von blauem Geblüt. Ich bin nicht mehr ganz komplett, denn aus wichtigem Grund hat man mir zwei (ge)wichtige Körperteile chirurgisch entfernt, damit ich im Umgang mit den hier mit mir zusammenlebenden Hundedamen mehr Ruhe bewahren kann. Mitläufer nennt man mich deshalb, weil ich blind bin und mich deshalb immer an die anderen anhänge und mitlaufe, wenn was los ist.

Und zuletzt der Kern der Rasselbande, unsere Zwiebel(9). Eine reizende (PUTE = PUdel-TErrier Mix) Hündin, die, wenn man sie anschaut, kein Wässerchen trüben kann. Sie kam ziemlich abgeflacht im Alter von sechs Monaten aus einem Tierheim im Wendland zu uns, mit Haß auf alle Kinder und Jugendlichen, sehr ängstlich und zurückhaltend. Heute ist sie das totale Gegenteil. Immer zu allen Schandtaten bereit und springlebendig liebt sie Kinder abgöttisch, rast wie ein Irrwisch überall mit und hin. Sie begleitet uns auf unserer Zeitungsrennertour so oft wie möglich (wer den Blog hier liest, weiß was ein Zeitungsrenner ist) und ist immer zu Späßen bereit. Ein überaus liebenswerter Pfotenchaot also.

Dann gibt es da noch zwei rabenschwarze Katzenmädchen, die sich aber in aller Regel vornehm zurückhalten. Es sei den, ja es sei denn, die Hunde treten ihnen zu nahe. Ausnahme: Zwiebel und Lupina, die sind zusammen aufgewachsen und spielen sogar zusammen ab und zu,

Diese wunderbaren Pfotenchaoten bereichern unseren Alltag immer wieder mit Streichen, Ereignissen und staunenswerten Geschichten, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ihr werdet hier immer wieder eine neue Episode, einen Streich oder ein Erlebnis mit den Pfotenchaoten nachlesen können.

Mh, im Oktober 2014

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.