Zwei Wochen später…..

nach etlichen Wutanfällen und sicherlich zehnmal „auf den Werkszustand zurücksetzen“ ist es nun vollbracht.

Ich habe meinem Smartphone endlich klarmachen können, das ich nicht alles von Google sehen und lesen will. Dafür hat mir das Smartphone beinhart beigebracht, das so einiges von Google für seine Lebensfunktionen unverzichtbar ist und deshalb weder deaktiviert noch gelöscht werden darf.

Dafür durfte ich beim ausgiebigen stöbern und surfen im Internet lernen, das man dem Teil durchaus das dauernde „nach Hause telefonieren“ abgewöhnen kann bzw. es fast komplett auf das heimischer WLAN beschränken kann. Gut, ich bin kein Geschäftsmann, der permanent auf neueste Nachrichten, Börsenkurse, Emailverkehr usw. angewiesen ist, das macht die Sache schon ein wenig leichter. Notfalls gibts ja noch Hotspots, wo man sich dann auch mal ausserhalb einloggen kann.

Seit gestern ist dieses Smartphone  nun offiziell mein ständiger Begleiter, wir haben immer noch (lösbare) kleine Reibereien, aber wir feinden uns nicht mehr an. Als nächsten Schritt werde ich mich nun mit den zahlreichen sinnlosen und auch sinnvollen Apps befassen, die es da gibt. Viel Speicherplatz hat das Biest ja nicht, aber das ein oder andere werde ich ausprobieren.

PS: angenehmer Nebeneffekt, ich poliere mit der ganzen Sache auch noch meine arg eingerosteten Englischkenntnisse wieder auf, mehr der Not als der eigenen Tugend gehorchend.

 

mh, 12.12.2014

Facebook ade – nun doch nicht :-)

wir haben lange und mit vielen Bekannten und Freunden diskutiert über unseren begründeten Abschied von Facebook und sind dabei auf mindestens genausoviele Meinungen und Standpunkte gestoßen wie Diskussionspartner. Das Ende „vons Ganze“, wir haben unsere Accounts heute wieder aufleben lassen, gute Freunde haben uns überzeugt.

Es gibt eine Fülle von Gründen, die gegen Facebook sprechen, aber wir haben auch viele Gründe gehört, die für Facebook sprechen. Und insbesondere ich habe eingesehen, das moderne Kommunikation eben nicht mehr nur auf persönlicher Kommunikation quasi „vor Ort“ stattfindet, sondern ebensoviel auch in den sogenannten „Social media“ wie Facebook, Twitter und Skype, um nur einige zu nennen. In der heutigen modernen und schnellebigen Zeit wohl unverzichtbar, auch wenn diese Einsicht für mich als Angehörigem der älteren Generation schwer war.

Den Facebookaccount klug nutzen, mit so wenig persönlichen Daten wie möglich und so vielen wie nötig ist sicher sinnvoll. Dazu kommt, das dabei, zumindest bei mir, der Spaß nicht zu kurz kommt.

mh 12.12.2014

Facebook + Smartphone ade

ja, richtig, ich habe mich von Facebook verabschiedet. Die bevorstehende AGB Änderung ähnelt einem Sklavenmarkt, wenn man sich ansieht, auf welche Recht man verzichtet bzw. welche Rechte Facebook sich bei Benutzung des Programms ab 1.1.2015 einräumt. In meinen Augen ist das nicht mehr tragbar.

Auch mein Smartphone habe ich quasi vorerst wieder auf Null gesetzt, denn auf dem wütet die Datenkrake Google in Gestalt des Betriebssystem Android KitKat. Zwar ist die ein bisschen leichter auszutricksen, aber das kostet noch einiges an Zeit, ich arbeite dran. Ganz viele Häkchen, die gefunden und entfernt werden müssen, um die Datensammelwut von Google einzudämmen, vor allem den Google-eigenen Browser ersetzen.  Am liebsten würde ich das Android Betriebssystem ganz ersetzen, aber dafür fehlen mir die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen. Schaun mer mal!

 

mh 29.11.2014

Die Ernüchterung

Nach gut einer Woche Betrieb bin ich einigermaßen erschüttert.

Das verflixte Smartphone gebärdet sich wie der Film E.T. und telefoniert heftig nach Hause wie es scheint. Trotz WLAN Zugang und Betrieb überwiegend zuhause ist die mit der Anschaffung des Gerätes gebuchte Datenflat von 500 mb schon nach einer Woche fast verbraucht, einfach umwerfend, wieviele der vorinstallierten und nicht löschbaren Google Apps da fleissig und immer wieder auf das Netz zugreifen und Daten tauschen, abgleichen und aktualisieren. Also schleunigst die SIM-Karten entfernt, um weiterem unnützen Gebühren- bzw. Datenverbrauch vorzubeugen, Zur Zeit läuft das Smartphone nur über WLAN zuhause zum testen. Telefoniert wird wieder mit dem guten alten Handy
Jetzt werde ich mit Hilfe von Fachartikeln langsam aber sicher versuchen, die Datensammelwut meines Samrtphone soweit einzudämmen, dass die Datenflat von 500 mb wenigstens einen Monat ausreicht, wie vorgesehen. Mehr ist mir zu teuer und mir die Sache nicht wert.

Mh 26.11.2014

Das Global Positioning System (GPS)

Zu Weihnachten habe ich mir einen GPS-Tracker gewünscht, um meine Zeitungsrennerei und andere Lauforgien aufzuzeichnen. Hat sich erledigt, heute fand ich eine entsprechende App von Google (tracks) die genau das erledigt. Gleich installiert und ausprobiert, dabei wohlweislich Ortung nur über GPS, nicht über Handydaten, das würde teuer. Das funktioniert sensationell gut! Testweise einen Hundespaziergang aufgezeichnet, mit einem Doppelklick im PC nach Google Earth importiert und anzeigen lassen. Jeder Meter wurde aufgezeichnet, sogar die kleinen Schlenker unterwegs. Ich kann in der Auswertung sogar sehen, auf welcher Straßenseite ich gelaufen bin. Und die Auswertung, Weglänge, Tempo max – min und Durchschnitt, Kalorienverbrauch, sehr umfangreich. Kann ich sehr gut gebrauchen.

mh 24.11.2014

Telefonterror

Im Internet fand ich noch eine ausführliche Betriebsanleitung für das im Smartphone verwendete Betriebssystem ANDROID 4.4 Kitkat, das werde ich mal in Ruhe durcharbeiten, um schlauer zu werden.
Heute den Kalender entdeckt. Schon seit langer Zeit führe ich meine Rentner-Terminverwaltung über den Google Kalender im PC. Und neu hab ich, dank einer passenden App den Kalender auch auf dem Smartphone und der synchronisiert sich sogar mit dem PC, so das ich immer aktuellen Zugriff habe. Starke Sache find ich. Und dann am Abend: boahh, ich krieg die Krise, aber richtig
da hab ich nun so ein knuffiges schönes Smartphone, entdecke eine schöne App nach der anderen und….das verdammte Telefon ärgert mich, kann ich keine Anrufe annehmen, wenn es klingelt. Alle verfügbaren Tasten gedrückt, das Ding geschüttelt und gerührt, nix, das klingelt einfach nur weiter bis zum Abbruch der Verbindung. Zwei wichtige Anrufe zum Teufel gegangen. Mein Hilferuf auf Facebook führte prompt zu konstruktiver Hilfe, dank Karin kann ich wieder Telefonate annehmen.

Mh 23.11.2014

Hilfe wird benötigt

Mein Umfeld sagt mir, dass ein Smartphone ohne WhatsApp so etwas wie ein Fisch ohne Gräten ist, nämlich lebensuntüchtig. WhatsApp ist viel besser als SMS, billiger, schneller, übersichtlicher sagt man mir. Nun gut, versuchen wir es mal. Beim Einlesen zur Materie geht der Abend drauf, ich gebe auf, erst mal eine Runde schlafen.
Die Installation von WhatsApp war ein Problem, das ich dann nur mit einer findigen Helferin gelöst habe. Funktioniert prächtig, noch ein bisschen holperig, aber das ist wohl Übungssache.
Als letztes die Kamera: das Gerät besitzt zwei davon, eine auf der Rückseite mit Blitz, Foto- und Videomöglichkeit. Dann eine kleinere auf der Vorderseite für die so wichtig gewordenen (warum eigentlich) „Selfies“.
Bitte keine Superfotos erwarten, die Kamera reicht aber für einfache Schnappschüsse. Von meinem alten Handy bin ich bessere Fotos gewöhnt. Die Bedienung der Kamera(s) ist weitgehend selbsterklärend und macht weiter keine Probleme.

mh 22.11.2014

Erste „Smart(e) Erfahrungen

Weiter geht’s, ich teste einfach herum. Wegen meiner doch recht unhandlichen Finger auf den kleinen Tasten habe ich mir einen Eingabestift besorgt, das Tippen und Wischen geht gleich viel besser.
Als erstes, den Google-Account auf dem Smartphone einrichten. Eine Kleinigkeit, das Menü führt einen sicher, bis…ja bis zur Passworteingabe. Mein vorhandenes Passwort enthält Sonderzeichen, die Android wohl nicht kennt. Also, zum PC, bei Google das Passwort ändern und dann – klappt beim ersten Versuch auch Google auf dem Smartphone. Ich bin drin! Mail abrufen, Googlesuche, alles möglich. Solcherart mutig geworden gebe ich mich daran, meinen Facebookaccount einzubinden. Aber halt, erst per PC das Passwort ändern, ich bin ja inzwischen gewitzt wegen der Sonderzeichen. Und auch Facebook klappt auf Anhieb, ich bin drin. Die Steuerung im Programm selbst ist mir noch ein bisschen nebulös, werde ich aber durch Probieren und Übung herauskriegen.

Als nächstes die diversen Grundeinstellungen mal durchgesehen, etliche Häkchen entfernt, ich will nicht von jedem Knick und Knack benachrichtigt werden per Piep oder Pup, das spare ich mir. Ich habe nicht den Ehrgeiz, ständig und überall erreichbar zu sein. Und siehe da, ich falle auch über die Einstellungsmöglichkeit für Klingeltöne und deren Lautstärke, prima, auch geschafft. Das wird ja immer besser.

mh 21.11.2014

Jetzt wird’s aufregend

Der spannende Moment war gekommen, ich nahm das Smartphone in Betrieb. Hm, ein großer Akku, viel größer wie der in meinem Handy. Zwei(!) Kartenslots, herrje, warum zwei? Moment, da war doch was mit Dual-Sim. Also zwei SIM-Karten gleichzeitig. Feine Sache, gut dass ich zufällig zwei von den Dingern vorrätig habe. Komischerweise sind die Einschübe unterschiedlich groß, aber ich krieg die beiden Karten rein, bei einer muß ich den vorgestanzten Rahmen entfernen, dann passt die Karte. Und ein Einschub für eine SD-Karte, das kenn ich vom Handy, auch gleich eine leere, frisch formatierte 8 GB SD-Karte da rein. Und nun der spannende Moment, das Gerät einschalten.

Klappt prima, das Laden des Betriebssystem braucht einiges  länger als mein Handy, aber es klappt auf Anhieb. Ich spiele ein bisschen damit herum probiere einfach aus und tatsächlich, ich kann telefonieren damit und auch Anrufe entgegennehmen. Auch die Aktivierung des hauseigenen WLAN klappt blitzschnell nach Eingabe des Passwortes. Der Empfang und das Senden von SMS klappen nach einigen Versuchen.

mh 20.11.2014

Auch Großväter müssen mit der Zeit gehen

Schon seit vielen Jahren ist die Nutzung eines Handys für mich selbstverständlich. Der Umgang mit dem PC ist für mich kein Problem, mit Office Software kann ich umgehen und Internet, Mail, Cloud und Scanner sind für mich keine Fremdworte. Vor einigen Monaten habe ich mich dann, nach langem Zögern auch mit Facebook angefreundet und bin inzwischen auch fleißiger Betreiber eines eigenen kleinen Blogs im Internet.

Nun stand, nach langer Überlegung und creativem Anfeuern durch Kinder, Enkel und Freunde die Überlegung an, sich ein Smartphone zuzulegen. Nun, allein der Begriff „smart“ (clever, gewitzt) implementiert ja schon die zwingende Notwendigkeit der Benutzung auch durch alternde Großväter. Da ich aber auch auf mein Budget achten muss, habe ich mich eine Zeitlang umgeschaut, festgestellt, dass wohl fast alle Smartphones aus Asien kommen und mich dann für ein preiswertes Einsteigergerät entschieden.

Bestellung und Lieferung ging blitzschnell

Ein erster Blick in die beiliegende Kurzanleitung zeigt mir, dass das Wort „kurz“ hier ernst zu nehmen ist. Es werden nur die Inbetriebnahme und die vorhandenen Bedienelemente in drastischer Kürze beschrieben. Das Telefon selbst ist aus Kunststoff mit einem stabil wirkenden Metallrahmen und liegt gut in der Hand. Zu sehen sind ein Wippschalter für Lautstärke, der Ein/Aus Schalter, eine Klinkensteckerbuchse für den Kopfhörer und eine Mini-USB Anschluss- und Ladebuchse. Dazu zwei Kameraobjektive, je eines auf der Vor- und Rückseite.

Los gehts, als erstes den Akku aufladen. Kein Problem, Ladekabel in die USB Buchse und schon leuchtet ein Batteriesymbol auf und signalisiert die beginnende Ladung. Ich habe dann einstweilen mal die wirklich megakurze Betriebsanleitung und einige Internetartikel zum Gerät studiert und mich ein bisschen schlau gelesen. Ich weiß nun, das als Betriebssystem Android 4.4 kitkat installiert ist auf dem Gerät, viele Abkürzungen sind mir zwar als Begriff bekannt, aber die Bedeutung? Also heißt es suchen und lesen um zu verstehen

mh 19.11.2014