Neues vom Hochbeet

oder eigentlich nichts Neues, denn…

nachdem wir reichlich geerntet haben bis in den November hinein, liegt das Hochbeet nun leer und kahl im Garten.

Angesagt ist jetzt:

1. Abräumen der Pflanzenreste

2. Auffüllen bis zur Oberkante mit frisch gesiebter Erde

3. Herrichten eines Frühbeetes in einer Hochbeetecke

4. Säe- und Pflanzplanung für das nächste Jahr, dafür hab ich mich auf einem Infoabend der VHS Ahaus extra kundig gemacht und viele Anregungen und tolle Ideen bekommen.

5.  und dann, im nächsten Jahr, Neues von Hoff’s Hochbeet, hier und auch im „DER AHAUSER“

mh, November 2014

 

5 Gründe für den „Der Ahauser“ zu schreiben und warum du es mir (nicht) nachmachen solltest!

Hallo liebe Ahauser,
da stolpere ich vor vier Jahren anno 2010 nach einem Wohnungsangebot meiner bezaubernden kleinen Schwester nach fast dreiundvierzig Jahren beruflich bedingter Abwesenheit wieder in meine Geburtsstadt Ahaus und – fühle mich wohl dabei. Klar, in
diesen Jahren habe ich den Kontakt nach Ahaus nicht verloren, meine Mutter lebte hier, wurde über hundert Jahre alt. Meine Schwester erwarb hier ein Haus, und später auch mein ältester Sohn. Ich wollte immer wieder zurück nach Ahaus und nu bin ich wieder hier. Das ist der erste Grund für den „Der Ahauser“ zu schreiben.

Ich habe in diesen vielen Jahren in vielen schönen Gegenden unserer Republik gewohnt, dabei berufsbedingt eine Menge netter Leute kennengelernt. Schöne Erlebnisse wurden durch hässliche Ereignisse verdrängt, diese dann wieder durch wunderbare Erfahrungen gelöscht. Ahaus hat aber den Vogel abgeschossen, weil es immer präsent war. Die Rückkehr hierher, die herzliche (Wieder)Aufnahme, einfach nur Klasse, hier wohne ich
nicht nur, hier lebe ich. Euch dieses Lebensgefühl nahezubringen ist der zweite Grund, für den „Der Ahauser“ zu schreiben.
Aus Hessen nahe Frankfurt am Main habe ich meine Frau Anno 2010 samt zwei Hunden und Katze nach Ahaus geschleppt. Ganz vorsichtig, denn gebürtige Hessinnen sind wählerisch und pingelig in der Wahl ihres Wohnortes. Sie hat hier erst mal vier Wochen probegewohnt, ehe ich dann auch die Genehmigung zum Umzug bekam. Und, glaubt es oder auch nicht, sie fühlt sich wohl hier unter all den freundlichen Ahausern. Vor allem hat sie das umgebende Münsterland schätzen und lieben gelernt. (O-ton, Hier ist
es so flach, das man montags schon sieht, wer mittwochs zu Besuch kommt und das Fahrradfahren macht hier Spaß, boah). Wenn das nicht ein dritter Grund ist, mit Freude für den „Der Ahauser“ zu schreiben.
Wohnen und leben in Ahaus, ein ganz besonderes Kapitel. Da gibt es wunderbare Mietwohnungen, im EG sogar mit Gartenanteil. Da gibt es (ich hab das alles aus der Ferne verfolgt) Neubauviertel wie das Scharfland (noch ganz luftig) oder die Gegend hinter dem
Finanzamt (ziemlich eng, Karnickelställe sage ich immer gehässig scherzend). Da gibt es das gut alte Josefsviertel (schöne Gegend, klar, da wohne ich) und auch das nagelneue Jutequartier (noch gewöhnungsbedürftig). Die nach ihrer Er/Umbauung nicht ganz
unumstrittene Innenstadt ist, egal wie finanziert, ein Juwel wie ich meine. Richtig schön ist es hier in Ahaus, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ein wirklich schöner vierter Grund für „der Ahauser“ zu schreiben, das muss einfach gesagt und geschrieben werden.
Und last, not least waren da noch die Kontakte und Gespräche mit Elke Wessel *nicht Wessels* vom „Der Ahauser“ anlässlich unserer Hochbeetstory und diverser Hochbeet-und Gartenfachsimpeleien auf der Terasse bei Maria*s berühmtem besten Kaffee von
Ahaus. Elke regte an, mal für den „Der Ahauser“ was zu schreiben (das ist der fünfte Grund) und ein paar Gedanken und Ideen festzuhalten. Was ich wirklich gern tue, weil,
Ahaus ist einfach nur Klasse.

 

mh, im September 2014

Gestatten? Wir sind die „Garten-Hoff WG“!

Geschrieben von Elke Wessel (nicht Wessels) vom „Der AHAUSER“ für die Ausgabe 8/2014

In der Nähe der Ahauser Anne-Frank-Realschule wohnen die Ehepaare Maria und Michael Schräder sowie Barbara und Martin Hoff zusammen unter einem Dach. Bemerkenswert ist auch, dass Martin und Maria Geschwister sind. Diese beiden sind auch in allen Dingen immer einer Meinung, was zur Harmonie in dieser Wohngemeinschaft beiträgt.

Martin Hoff ist – wie seine Schwester – in Ahaus geboren und war viele Jahre beruflich in ganz Deutschland unterwegs. Sein Wunschtraum war es aber immer, eines Tages nach Ahaus zurückzukehren und hier zu bleiben. „Ahaus ist einfach nur schön“, sagt er. Und das bestätigt auch seine Frau Barbara, die aus Hessen kommt: „In Ahaus sind alle immer so freundlich – das kenne ich gar nicht aus meiner Heimat“.

Und noch etwas ist anders, als in den meisten Ahauser Haushalten: Hier kochen nur Männer! Martin probiert viele Rezepte „aus dem tollen Internet“ (O-Ton) aus – und immer nach dem eigens erstellten Wochenplan, wie man auf dem Foto sieht. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

Da sich alle darüber einig sind, dass frisches Gemüse sehr gesund ist, sind sie sich auch bei ihrem liebsten Hobby einig: Das Gärtnern im eigenen Garten. Alle vier haben den 700 qm großen Garten zusammen geplant und vier Jahre lang angelegt. Vorher war dieser Garten eine richtige Wildnis mit völligem Chaos.

Erst kürzlich haben sie gemeinsam ein Hochbeet angelegt. Dazu haben Sie eine Konstruktion gebaut und beim Aufbau zunächst grobes Holz und dann feines Holz benutzt. Darüber haben sie Grasschnitt und Erde gepackt und darauf etwa 10m³ groben Kompost von Stenau. Auf diese Schichten brachten sie eine letzte Schicht mit feinem Kompost aus. Insgesamt umfasst das Hochbeet eine Fläche von etwa 20 Quadratmetern.

Als erstes wurden darauf Zucchinis gesetzt, aber auch Spitz- und Grünkohl, Radieschen und Kräuter. Demnächst werden sie noch einen Meter abteilen und ein Frühbeet mit einem richtigen Dach erschaffen. Das ist aber nur eine vorübergehende Lösung. Denn Martins Frau Barbara träumt eigentlich von einem kleinen Gewächshaus.

Wir sind gespannt, ob sich dieser Traum noch erfüllt und werden davon nachberichten.

 

Nachbemerkung von Martin

Nacktschnecken haben dieses Jahr wohl Hochsaison, sie haben uns etliches an leckerem Salat, Chinakohl und vor allem viele Zuccini weggefressen. Da müssen wir uns noch was einfallen lassen bis zum nächsten Jahr. Gute Ideen sind willkommen, schreibt nur euren Kommentar dazu!

 

mh, im Oktober 2014