Auf den Hund gekommen

wer kennt das nicht, einmal Hund(e), immer Hund(e). Der Hund als Spielkamerad für die Kinder, als Familienmitglied, Wächter, Begleiter oder einfach nur Knuddelhund. Wir wollen unsere Hunde nicht missen, auch wenn es Moment gibt, wo wir ihnen am liebsten die Freundschaft kündigen möchten.

Aber wie sind wir irgendwann mal auf den Hund gekommen? Sicher spielt die eigene Kindheit da eine Rolle, wir hatten immer Hunde zuhause. So hatte ich auch in jungen Jahren schon einen Hund, einen Brackenmischling mit Namen Whisky. Könnt ihr euch die Blicke der Spaziergänger vorstellen, wenn ich laut „Whisky, Whisky“ rufend durch die Gegend wetzte auf der Suche nach meinem dauernd ausgekniffenen Hund Whisky?
Es folgten weitere Hunde, alle mit bezaubernden Eigenheiten und Marotten und heiß geliebt.
Da gab es Cilly, eine Kurzhaarteckeline, unglaublich liebebedürftig aber bei der Jagd rattenscharf. Sie hasste Katzen.
Cora, Mutter von insgesamt 10 wunderschönen Welpen in drei Würfen. Cora war auch noch ein guter Jagdhund, dem kein Fuchsbau zu tief und keine Fährte zu alt war. Sie ist sehr alt geworden und in den Armen meiner jüngsten Tochter für immer eingeschlafen.
Kiki, ein stolzer und etwas unnahbarer Pudelrüde und seine Gegenspielerin Jenny, ein Schmusepudelmädchen und Temperamentbündel. Jenny hat über Jahre täglich eine Wurst abgestaubt im Kiosk am Bahnhof unseres Wohnortes. Ihre Unart, Steine zu apportieren hat sie mehr oder weniger alle Zähne gekostet, eine verrückte Unart.

Alle sind sie schon über die Regenbogenbrücke gegangen und glücklich im Hundehimmel.

Aktuell gibt es im Moment eine schon sehr alte und bisschen klapprige Pudeldame bei uns, dazu unsere heissgeliebte PUTE, ein Pudel-Terrier Mischlingsmädchen. Und diese PUTE ist ein klassisches Beispiel für „auf den Hund gekommen“, sie stammt nämlich aus einem Tierheim in Norddeutschland und ist eher ein Zufallsfund.

Ein Gedanke zu „Auf den Hund gekommen“

  1. Es ist schon sowas mit den Hunden : bist Du mit einem Hund großgeworden so wirst Du Dich immer wieder nach einem Hund sehnen, bewusst und manchmal auch unbewusst. Sie tauchen immer wieder in Deinem Leben auf, drängen sich herein und machen Dich glücklich, ob Du willst oder nicht : Da besorgst Du einem alten Ehepaar nach dem Tod des eigenen Hundes einen anderen älteren Hund, damit die beiden „Alten“ Ihre täglichen Spaziergänge nicht vernachlässigen – plötzlich kommen Krankheit und Tod :“Wo kann denn der arme Hund jetzt hin“? Und schon hast Du eine liebreizende dankbare alte Pinscherdame, die aufblüht und zu einer echten Freundin und Gefährtin für Deinen blinden Dackel wird, der ohne sie sehr einsam gewesen wäre ! Was für eine Bereicherung – und das war doch garnicht so geplant? Aber schön!

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