5 Gründe für den „Der Ahauser“ zu schreiben und warum du es mir (nicht) nachmachen solltest!

Hallo liebe Ahauser,
da stolpere ich vor vier Jahren anno 2010 nach einem Wohnungsangebot meiner bezaubernden kleinen Schwester nach fast dreiundvierzig Jahren beruflich bedingter Abwesenheit wieder in meine Geburtsstadt Ahaus und – fühle mich wohl dabei. Klar, in
diesen Jahren habe ich den Kontakt nach Ahaus nicht verloren, meine Mutter lebte hier, wurde über hundert Jahre alt. Meine Schwester erwarb hier ein Haus, und später auch mein ältester Sohn. Ich wollte immer wieder zurück nach Ahaus und nu bin ich wieder hier. Das ist der erste Grund für den „Der Ahauser“ zu schreiben.

Ich habe in diesen vielen Jahren in vielen schönen Gegenden unserer Republik gewohnt, dabei berufsbedingt eine Menge netter Leute kennengelernt. Schöne Erlebnisse wurden durch hässliche Ereignisse verdrängt, diese dann wieder durch wunderbare Erfahrungen gelöscht. Ahaus hat aber den Vogel abgeschossen, weil es immer präsent war. Die Rückkehr hierher, die herzliche (Wieder)Aufnahme, einfach nur Klasse, hier wohne ich
nicht nur, hier lebe ich. Euch dieses Lebensgefühl nahezubringen ist der zweite Grund, für den „Der Ahauser“ zu schreiben.
Aus Hessen nahe Frankfurt am Main habe ich meine Frau Anno 2010 samt zwei Hunden und Katze nach Ahaus geschleppt. Ganz vorsichtig, denn gebürtige Hessinnen sind wählerisch und pingelig in der Wahl ihres Wohnortes. Sie hat hier erst mal vier Wochen probegewohnt, ehe ich dann auch die Genehmigung zum Umzug bekam. Und, glaubt es oder auch nicht, sie fühlt sich wohl hier unter all den freundlichen Ahausern. Vor allem hat sie das umgebende Münsterland schätzen und lieben gelernt. (O-ton, Hier ist
es so flach, das man montags schon sieht, wer mittwochs zu Besuch kommt und das Fahrradfahren macht hier Spaß, boah). Wenn das nicht ein dritter Grund ist, mit Freude für den „Der Ahauser“ zu schreiben.
Wohnen und leben in Ahaus, ein ganz besonderes Kapitel. Da gibt es wunderbare Mietwohnungen, im EG sogar mit Gartenanteil. Da gibt es (ich hab das alles aus der Ferne verfolgt) Neubauviertel wie das Scharfland (noch ganz luftig) oder die Gegend hinter dem
Finanzamt (ziemlich eng, Karnickelställe sage ich immer gehässig scherzend). Da gibt es das gut alte Josefsviertel (schöne Gegend, klar, da wohne ich) und auch das nagelneue Jutequartier (noch gewöhnungsbedürftig). Die nach ihrer Er/Umbauung nicht ganz
unumstrittene Innenstadt ist, egal wie finanziert, ein Juwel wie ich meine. Richtig schön ist es hier in Ahaus, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ein wirklich schöner vierter Grund für „der Ahauser“ zu schreiben, das muss einfach gesagt und geschrieben werden.
Und last, not least waren da noch die Kontakte und Gespräche mit Elke Wessel *nicht Wessels* vom „Der Ahauser“ anlässlich unserer Hochbeetstory und diverser Hochbeet-und Gartenfachsimpeleien auf der Terasse bei Maria*s berühmtem besten Kaffee von
Ahaus. Elke regte an, mal für den „Der Ahauser“ was zu schreiben (das ist der fünfte Grund) und ein paar Gedanken und Ideen festzuhalten. Was ich wirklich gern tue, weil,
Ahaus ist einfach nur Klasse.

 

mh, im September 2014

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